Schulen

Information zur „Sozialarbeit an Schulen“ an der Grundschule Am Grünen Kamp

Die Grundschule Am Grünen Kamp liegt im Stadtteil Düsternort. Seit Januar 2009 arbeiten hier zwei SozialarbeiterInnen der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung in Vollzeit.

Eine Situationsanalyse des Schuljahres 2014/15 ergab, dass 70% der Kinder aus Familien mit einem (9%) oder beiden (61%) Elternteilen mit ausländischer Herkunft stammen. Ein Großteil dieser Familien stammen aus der Türkei, den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens und Osteuropa. Vereinzelte SchülerInnen kommen beispielsweise aus Griechenland, Albanien, Bulgarien, Kasachstan, Libanon, Syrien, Iran, Nigeria, Sudan, Ghana oder Thailand.

Im Fokus unserer Arbeit stehen das Wohl und die Integration aller Kinder der Schule. Die Schule soll nicht nur als Lern- sondern insbesondere als Lebensort erfahren werden. Es werden verschiedene Formen des Sozialtrainings angeboten. Zum Einen wird in Absprache mit den Lehrkräften die im Stundenplan verankerte Sozialstunde „Stopp“ durchgeführt. Zum Anderen wird intensiv mit einzelnen Kindern gearbeitet oder auch Trainings in kleinen Gruppen angeboten, um das soziale Miteinander zu stärken. Die Persönlichkeitsförderung, die Steigerung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls der SchülerInnen stehen hierbei im Vordergrund.

Des Weiteren werden im Schulalltag AGs angeboten, wie zum Beispiel die Streitschlichter-AG oder die Mädchenfußball-AG.

Ebenfalls stellen die SozialarbeiterInnen ein Beratungsangebot für Eltern, haben für sie ein "offenes Ohr" und/oder begleiten sie zu anderen Institutionen.

Im Nachmittagsbereich bieten wir verschiedene Formen der sozialpädagogischen Angebote an:

In den Herbst-, Oster- und Sommerferien wird ein freizeitpädagogisches Angebot vorgehalten, welches von den Schülern und Eltern herzlich angenommen und sehr gut besucht wird. Beispielsweise gab es Ausflüge in das Abenteuerland oder eine Besichtung des Weser-Stadions, es können T-Shirts und Taschen gestaltet werden, in der Schule übernachtet werden, das Supertalent wird gesucht oder es gibt ein gemeinsames Frühstück mit den Eltern.

Für die Arbeit im Stadtteil Düsternort spielt die Vernetzung eine große Rolle. Daher herrscht ein enger Austausch mit dem Fachdienst 23, dem Jugendhaus Horizont, dem Nachbarschaftsbüro Düsternort, dem WinD-Café, Ärzten und Psychologen, sowie allen relevanten Institutionen der Stadt und zudem wird regelmäßig an der Stadtteilkonferenz teilgenommen.