Material

Sonstige Spiele

Ballchaos

Material: 1 Reifen, 1 Ball / pro Mitspieler

Dauer: 15 min

Gruppengröße: 10+

Alter: 6+

Spaßfaktor: 4/5

Frustgefahr: 1/5

Alle Mitspieler bekommen einen Reifen und einen Ball. Sucht euch einen Ort in der Halle, legt den Reifen auf den Boden und den Ball dort hinein. Solange die Musik läuft, dürft ihr aus anderen Reifen die Bälle nehmen und im eigenen ablegen – aber immer nur einen pro Lauf. Ihr dürft euch nicht gegenseitig daran hindern, Bälle rauszuholen. Bei Musikstopp! wird gezählt, wer die meisten Bälle in seinem Reifen hat.

Im Anschluss startet die zweite Runde nach dem gleichen Prinzip – jedoch umgekehrt, d.h. der eigene Reifen sollte möglichst leer bleiben. Ihr versucht also, ständig den Ball oder die Bälle aus eurem Reifen in fremde Reifen abzulegen. Auch hier immer nur einen pro Lauf.

Wer hat bei Musikstopp(!) einen leeren Kreis?

Bemerkung: -


Blitzlicht (Einstiegsspiel)

Material: keins

Dauer: ca. 5-10 Minuten

Alter: 6+

Spaßfaktor: 3/5

Frustgefahr: 0/5

Die Teilnehmer sitzen im Kreis. Der erste beginnt, indem er kurz berichtet, wie er sich im Moment fühlt, wie sein Verhältnis zur Gesamtgruppe ist und was ihn zur Zeit interessiert. Reflektiert wird also der momentane Zustand eines jeden Teilnehmers. Reihum bekommt jeder Teilnehmer der Gruppe die Gelegenheit hierzu.
Alle Beiträge bleiben unkommentiert.

Bemerkung: Diese Art der Reflexion eignet sich gut, um am Beginn einer Veranstaltung einen Überblick über die Gruppe zu bekommen. Die Teilnehmer können sich auf die Gefühlsverfassung des Anderen einlassen.
Bei Gruppen mit mehr als 8 Kinder, dauert diese Form des Einstiegs einigen Kindern zu lang.


Gefühlsbarometer (Einstiegsspiel / Variante Blitzlicht)

Material: Wandtafel / Flipchart

Dauer: ca. 5-10 Minuten

Alter: 6+

Spaßfaktor: 3/5

Frustgefahr: 0/5

An der Wandtafel wird ein senkrechter Strich gezeichnet. Von oben nach unten wird ein Smilie von lachend bis weinend gezeichnet. Die Gruppenmitglieder kennzeichnen ihre momentane Stimmung durch ein anonymes Kreuz an der Wandtafel. Wer möchte kann freiwillig seine Stimmung erklären, warum seine/ihre Gefühlslage so ist. Es werden keine Kommentare von den übrigen Teilnehmern gegeben.
Am Ende der Stunde/Sitzung/Seminar macht jeder wieder ein Kreuz für den derzeitigen Gefühlszustand.

Bemerkung: Idealler Weise ist die Stimmungswolke am Ende der Stunde, so erfolgt ein positives Feedback ohne viel Aufwand. Diese Übung sollte regelmäßig durchgeführt werden. Einmal ist hier Keinmal.


Das „stille“ Blatt (Stilleübung)

Material: Ein Zettel

Dauer: ca. 5 Minuten

Alter: -11

Spaßfaktor: 4/5

Frustgefahr: 0/5

Die Schüler sitzen im Stuhlkreis. Man gibt 2 Blätter Papier in beide Richtungen des Kreises. Die Schüler haben die Aufgabe, die Blätter völlig geräuschlos an ihre Sitznachbarn weiterzugeben (ohne Knistern, Flattern). Schafft die Gruppe das, kann man beim nächsten Mal variieren: Mehrere Blätter rum geben oder aufstehen, um ein Blatt weiterzugeben.

Bemerkung: Ziel: Ruhe und Konzentration in eine Gruppe bringen (z.B. nach der Pause, zu Beginn eines Sozialtrainings)
Eher geeignet für jüngere Kinder (bis Klasse 6). Die Aufgabe klingt einfach und man hat wenig Aufwand, trotzdem hat sie einen großen Effekt. Die Kinder haben Ehrgeiz, die Aufgabe zu lösen.


Offenes Fenster (Stilleübung)

Material: -

Dauer: ca. 5 Minuten

Alter: -11

Spaßfaktor: 3/5

Frustgefahr: 0/5

Die Kinder sitzen im Stuhlkreis in der Klasse. Wenn der Betreuer einen Gong (oder Triangel) anschlägt, schließen die Kinder die Augen uns sind still. Jetzt wird ein Fenster geöffnet. Nun sollen die Kinder auf alles achten, was zu hören ist, und sollen es sich merken. Der Betreuer schlägt den Gong ein zweites Mal, das Fenster wird geschlossen. Die Kinder machen die Augen auf und erzählen, was sie gehört haben und was sie empfunden haben.

Bemerkung: Diese Übung lässt sich öfters wiederholen, da immer wieder neue Geräusche entdeckt werden. Beim ersten Mal sollte die Zeit mit geschlossenen Augen kurz (ca. 30 Sekunden) gehalten werden, dann kann man bei weiteren Übungen die Zeit verlängern.

Über die Geräusche wird geredet: Woher kommen sie, was haben sie zu bedeuten, wo sind sie üblicherweise zu hören usw. Natürlich können auch die Räumlichkeiten gewechselt werden.


Ausklingender Ton (Stilleübung)

Material: Gong oder Stimmgabel

Dauer: ca. 5 Minuten

Alter: -11

Spaßfaktor: 3/5

Frustgefahr: 0/5

Die Kinder sitzen mit geschlossenen Augen im Stuhlreis. Der Betreuer schlägt einen einzigen Ton auf einem Gong, und zwar so laut, wie es geht. Die Aufgabe der Kinder ist es, den Ton so lange wie es geht möglich wahrzunehmen. Wer glaubt, dass der Ton verklungen ist, hebt mit geschlossenen Augen seine Hand, bis der Betreuer die Übung beendet.

Bemerkung: -


Zeit einschätzen (Stilleübung)

Material: Große Uhr mit Sekundenzeiger

Dauer: ca. 5-10 Minuten

Alter: -11

Spaßfaktor: 3/5

Frustgefahr: 0/5

Die Kinder Kinder sollen einschätzen, wie lange eine Minute dauert. Eine mitgebrachte Uhr (z.B. große Küchenuhr mit großem Sekundenzeiger) wird dazu für alle sichtbar aufgestellt

Zunächst sollen die Kinder den Sekundenzeiger eine Minute lang mit den Augen verfolgen. Dann wird mit verschlossenen Augen versucht, eine Minute abzuschätzen. Wer meint, dass die Minute vorüber ist, hebt die Hand, verhält sich aber noch ruhig.

Bemerkung: -


Schreibspiel 1

Material: Je Schüler ein Stift und ein Zettel

Dauer: ca. 7-10 Minuten

Alter: Jedes

Spaßfaktor: 5/5

Frustgefahr: 0/5

In Kleingruppen (5-7) schreibt jeder Schüler ein Wort auf den Zettel, dann wird der Zettel nach rechts weiter gegeben und jeder Schüler schreibt ein neues hinter dem letzten Wort. Das ganze geht solange bis der Zettel wieder an seinen Ausgangspunkt zurückgekehrt ist.
Nun liest jeder Schüler reihum einzeln den Satz laut vor.

Bemerkung: Beim ersten Durchlauf entstehen meistens keine richtigen Sätze, einfach nochmal spielen! Unseren Schülern hat es immer Freude gemacht
Dies kann das Startspiel für eine ganze Reihe von Schreibspielen sein. Ein Wort wird duch 2 Wörter, 2 Wörter werden durch einen Satz, etc ersetzt. Das Papier lässt sich durch eMail-Verkehr ersetzen.
In einer langen Reihe von Spielen kann ein Buch stehen!


Schreibspiel 2...

Material: Je Schüler ein Stift und ein Zettel

Dauer: ca. 10-20 Minuten

Alter: Jedes

Spaßfaktor: 5/5

Frustgefahr: 1/5

Es werden einzelne Wörter vorgegeben. Die Schüler sollen in ca. 1 Minuten (2 Minuten, 5 Minuten) aufschreiben was ihnen zu einem Wort einfällt. Der nächste Schüler nimmt dann ein anderes Wort und schreibt die Geschichte seines Vorschreibers fort. Wenn der Zettel wieder an seinen Startpunkt zurückgekehrt ist, werden die Geschichten der Reihe nach laut vorgelesen.

Bemerkung: Siehe Schreibspiel 1.


Nette Worte (Stärkung des Selbstbewusstseins)

Material: Je Schüler ein Stift und ein Zettel

Dauer: ca. 15 Minuten

Alter: 10+

Spaßfaktor: 4/5

Frustgefahr: 1/5

Kleingruppen á ca. 8 Schülern bilden. Je Gruppenmitglied wird ein Zettel vorbereitet mit dessen Namen obendrauf. Die Zettel werden im Kreis rumgereicht. Jeder Schüler schreibt etwas Positives / Nettes / Persönliches auf den Zettel jedes anderen Schüler. Wenn geschrieben wurde, Geschriebenes umfalten, so dass der Nächste nicht sieht, was die anderen geschrieben haben. Am Ende bekommt jeder Schüler seinen Zettel.

Bemerkung: Dieses Spiel kann ein positiver Abschluss einer Veranstaltung, Klassenfahrt, Projekttage etc., positives feedback sein.
Anregungen zum Schreiben: Was wolltest Du immer schon mal sagen? Hattet ihr ein besonderes Erlebnis zusammen während der Teamtrainingstage? Was kann der Schüler deiner Meinung nach besonders gut? Welche positive Eigenschaft hat er?

Wenn man etwas mehr Dynamik möchte werde die Zettel auf den Rücken befestigt. Die Gruppe bewegt sich dann "suchend" im Raum.


ARUSTAFA (Power- und Auflockerungsspiel)

Material: keins

Dauer: 30+ Minuten

Alter: 10+

Spaßfaktor: 5/5

Frustgefahr: 1/5

Es wird gemeinsam untenstehender Vers taktvoll gesprochen während eine Bewegung dazu gemacht. Die erste Bewegung bleibt bestehen und wird durch eine weitere ergänzt, die der Spielleiter vor jedem ARUSTAFA jeweils ankündigt. Alle Bewegungsabläufe werden der Reihe nach benannt und durchgeführt, bis am Ende 8 Bewegungen der Reihe nach aufgesagt werden. Nach jedem Aufsagen des ARUSTAFA gibt es eine kurz Auflockerung und es wird wieder von vorne begonnen. Es wird am Ende immer komplizierter alle Bewegungen zu machen und es sieht vor allem sehr lustig aus.

Vers:

  • ARUSTAFA    ARUSTAFA    ARUSTAFA    FA
  • ARUSTAFA    ARUSTAFA    ARUSTAFA    FA

Bewegungsabläufe:

  • Daumen hoch
  • Zehen zusammen
  • Knie zusammen
  • Arme zurück
  • Po raus
  • Brust raus
  • Kinn hoch
  • Zunge raus

Bemerkung: Spiel zum gemeinsamen locker werden in einer Gruppe oder als Ritual zu Beginn einer Gruppenstunde. Eignet sich auch gut für eine gemeinsame Aktion bei generationsübergreifenden Projekten in sehr großen Gruppen.


Pizzamassage (Entspannungsübung)

Material: keins

Dauer: 20+ min.

Alter: 6+

Spaßfaktor: 5/5

Frustgefahr: 1/5

Paare bilden. Ein Kind ist die Pizza und das andere Kind der Bäcker (Masseur). Erst wird der Teig geknetet (leichtes Kneten des Rückens), dann wird der Teig ausgerollt (runter streichen), dann Tomatenmark darauf verteilt (kreisendes streichen), dann Salami drauf gelegt (leichtes berühren mit Abständen), Käse drauf verteilt (mit Fingern schnell getrommelt), in den Ofen geschoben (einen Schritt vor, Hände durch Reiben wärmen und auflegen), kurz warten, rausnehmen (einen Schritt zurück), in Stücke geschnitten (mit der Handrückenseite zerteilen) und Ende!

Bemerkung: Mit einer kleinen vertrauten Gruppe von Schülern im Grund- und Förderschulbereich zur Entspannung sehr gut geeignet.


"Haguh"

Material: keins

Dauer: 15+

Gruppengröße: 10+

Alter: 6+

Spaßfaktor: 4/5

Frustgefahr: 1/5

Die "Haguh" soll eine indianische Begrüßung darstellen. Die zwei Mannschaften stellen zwei Indianderstämme dar, die sich "bekämpfen", aber ohne Aggressionen, vielmehr höflich und friedlich. Die Mitspieler bilden zwei Mannschaften und stellen sich in zwei Reihen gegenüber, dass eine Gasse entsteht. Von jeder Mannschaft stellt sich ein Spieler jeweils an ein Ende der Gasse. Alle Mitspieler rufen laut "Haguh" und das Spiel beginnt. Die beiden Spieler gehen langsam und mit einem ernsthaften Gesicht aufeinander zu, aneinander vorbei zum anderen Ende der Gasse. Dabei versuchen die anderen Mitspieler den Mitspieler aus der gegnerischen Mannschaft mit Faxen und Grimassen zum lachen zu bringen (kein anfassen, nicht beleidigen oder zu nahe kommen). Wenn die Mitspieler, ohne zu lachen, durch die Gasse gelaufen sind, dürfen sie sich wieder hinten einreihen. Wenn ein Mitspieler in der Gasse lacht, muß er in die gegnerische Mannschaft wechseln. Das Spiel ist beendet, wenn alle Mitspieler einmal durch die Gasse gegangen sind oder wenn nur noch ein Team übrig ist.

Bemerkung: -